Kartoffelanbau

Im Segment Stärke wurde im Geschäftsjahr 2015|16 an der Umsetzung der AGRANA-Grundsätze für die Beschaffung agrarischer Rohstoffe und Vorprodukte, konkret für aus Vertragsanbau in Österreich und Tschechien bezogene Kartoffeln, gearbeitet.

Im Rahmen des Abgleichs der Cross Compliance-Vorgaben der EU und der gesetzlichen Vorgaben der Anbauländer Österreich und Tschechien mit den Anforderungen der Sustainable Agriculture Initiative(SAI) konnte dem Kartoffelanbau in Österreich und Tschechien von SAI der Bronze-Status verliehen werden.

Das Segment Stärke hat im Geschäftsjahr 2016|17 den Einsatz des Farm Sustainability Assessment (FSA) der Sustainable Agriculture Initiative(SAI) zur Dokumentation nachhaltigen Wirtschaftens für Kartoffelvertragsanbauer fortgesetzt.

Fast zwei Drittel der im Berichtsjahr 2016|17 freiwillig an der betrieblichen Selbstbewertung bezüglich nachhaltiger Anbaupraktiken teilnehmenden Vertragslieferanten für Kartoffeln in Österreich erreichten Gold-Status, rund ein Drittel Silber-Status. 16 %, d.h. 201 österreichische Lieferbetriebe für Kartoffeln nahmen teil.  Im Geschäftsjahr 2017|18 wird die bisher freiwillige Beantwortung des FSA-Fragebogens zusätzlich für eine Auswahl an Vertragslieferanten verpflichtend. Entsprechend dem im Juni 2016 veröffentlichten „SAI FSA Implementation Framework“ ist zukünftig auch die externe Verifizierung der Selbstauskünfte vorgesehen. Zusätzlich sollen auch Vertragsanbauer von Kartoffeln aus Tschechien und österreichische Mais-Vertragsanbauer in das überarbeitete Dokumentationssystem aufgenommen werden.

Biodiversität

Ein im Sommer 2013 gestartetes Projekt zum Schutz von Fledermäusen im Waldviertel|Österreich zeigte bei Bestandskontrollen 2015 Erfolge durch die zunehmende Besiedelung der Ersatzquartiere. Ein im Bereich des Fledermaus-Schutzes ganz besonders aktiver AGRANA-Kartoffellieferant durfte sich für sein Engagement über die Auszeichnung mit dem AGRANA Sustainability Award 2015 freuen.

Bei Bestandskontrollen im Frühjahr und Herbst 2016 zeigte sich eine dichte Besiedelung durch vier Fledermausarten. 70 % der angetroffenen Individuen waren Mopsfledermäuse, eine in der österreichischen roten Liste der gefährdeten Säugetiere aufgeführte Art.

 

Der Natürliche Mehrwert.

  • Zucker.
  • Stärke.
  • Frucht.