Fußabdruck

AGRANAs ökonomischer Fußabdruck

Im Bereich Nachhaltigkeit stand für AGRANA, als energieintensives Industrieunternehmen, viele Jahre der ökologische Aspekt der Geschäftstätigkeit im Fokus. Im Geschäftsjahr 2015|16 wurde erstmals auch der Wertschöpfungs- und Beschäftigungsbeitrag genauer untersucht.  

Basierend auf den Geschäftsdaten des Jahres 2014|15, in denen AGRANA in den Segmenten Zucker, Stärke und Frucht in 25 Ländern mit rund 8.700 Mitarbeitern weltweit rund 2,5 Mrd. € Umsatz erwirtschaftete, berechnete „Economica Institut für Wirtschaftsforschung“ die aus der Tätigkeit resultierenden Bruttowertschöpfungs- sowie Beschäftigungseffekte.

AGRANAs Gesamt-Bruttowertschöpfungsbeitrag entsprach 0,002 % am weltweiten BIP

Die Ergebnisse der Studie bestätigten die internationale Relevanz der AGRANA-Gruppe, da sie einen makroökonomisch relevanten direkten Effekt in Höhe von 0,0007 % und einen Gesamteffekt von 0,002 % am weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) nachweisen. 

510,6 Mio. € wurden im Geschäftsjahr 2014|15 durch den laufenden Betrieb an direkter Bruttowertschöpfung in der AGRANA-Gruppe generiert. Der gesamte Bruttowertschöpfungsbeitrag der AGRANA-Gruppe, welcher sich aus direkten, indirekten und induzierten Effekten zusammensetzt, betrug knapp 1,5 Mrd. €. Diese Summe entspricht in etwa jener Wertschöpfung, die in der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen oder in der Rechtsberatung in Österreich generiert wurden. Vergleichsweise entsprechen knapp 1,5 Mrd. € rund 0,5 % des österreichischen BIPs. Mit 860,2 Mio. € bzw. 58% der Bruttowertschöpfung ging der größte Beitrag vom Segment Frucht aus, gefolgt von Stärke mit 333,1 Mio. € und Zucker mit 292,0 Mio. €. Auch den größten volkswirtschaftlichen Hebel, ausgedrückt in einem Multiplikator, findet man im Segment Frucht: Ein Multiplikator von 3,03 bedeutet, dass mit jedem in der AGRANA-Gruppe im Segment Frucht erwirtschafteten Euro weltweit zwei weitere Euro an Wertschöpfung in anderen Unternehmen generiert wurden. In der regionalen Verteilung lagen die Länder der EU-28 mit einem Anteil von 77,1 % an der Bruttowertschöpfung vor Nordamerika mit 8,2 % und Rest-Europa mit 5,7 %.   

Ein Arbeitsplatz bei AGRANA schaffte bis zu fünf weitere weltweit

Insgesamt stand der laufende Geschäftsbetrieb der AGRANA-Gruppe 2014|15 für knapp 40.000 Arbeitsplätze weltweit. Von 8.708 direkten Jobs in der AGRANA-Gruppe hingen rund 31.000 weitere Arbeitsplätze weltweit ab, davon 29.103 in der überdurchschnittlich beschäftigungsintensiven Landwirtschaft. Daraus resultieren die mit anderen Produktionsbetrieben nicht zu vergleichenden, überdurchschnittlich hohen Beschäftigungsmultiplikatoren von 5,81 (Segment Stärke), 5,52 (Segment Zucker) und 3,95 (Segment Frucht). 

Etwas mehr als die Hälfte des Gesamteffektes in Höhe von 39.678 Arbeitsplätzen ist mit 21.827 Jobs bzw. 55 % dem Segment Frucht zuzuschreiben, gefolgt von Zucker mit 12.834 (32,3 %) und Stärke mit 5.017 (12,6 %) Stellen. Rund 65,9 % dieser Arbeitsplätze entfielen auf die 28 EU-Mitgliedstaaten. Der vergleichsweise höhere Anteil von 77,1 % an der Bruttowertschöpfung spiegelt die höhere Produktivität in der EU wider. Es folgten Asien mit 2.248 und Nordamerika mit 2.024 Arbeitsplätzen bzw. 5,7 % und 5,1 % der Stellen.

AGRANAs Investitionen schafften weitere 4.622 Arbeitsplätze

Neben den Effekten aus dem laufenden Betrieb entstanden durch die Investitionstätigkeit der AGRANA zusätzliche Bruttowertschöpfungseffekte. Weltweit lösten die Gesamt-investitionen des letzten Geschäftsjahres 2014|15 in Höhe von rund 91 Mio. € einen totalen Wertschöpfungseffekt von 171,5 Mio. € aus. Der dadurch ausgelöste Beschäftigungseffekt beläuft sich auf insgesamt 4.622 Mannjahre. Von diesen Effekten profitierte man in der EU mit 124,3 Mio. € Bruttowertschöpfung, dies entspricht einem Anteil von 72,5 %, am meisten. Der Beschäftigungseffekt von 2.260 Arbeitsplätzen in der EU entspricht 48,9 %. 

AGRANAs ökonomischer Fußabdruck

 

 

Der Natürliche Mehrwert.

  • Zucker.
  • Stärke.
  • Frucht.