Im April beschäftigt sich der AGRANA Frucht-Trendblog ausschließlich mit dem Thema „Genießen und sich verwöhnen". Die sogenannten „braunen Aromen“ spielen dabei eine absolut wichtige Rolle und wir befassen uns in diesem Artikel eingehender damit.

Vom gesalzenen Karamell bis Tiramisu – Desserts gehört auch die Zukunft!

Frucht ist das bevorzugte Aroma in Joghurts und anderen Frischedesserts.

Aber nur knapp dahinter folgt schon die Schokolade, die den Weg bereitet für andere braune Geschmacksaromen, die darauf warten mit neuen trendigen Gewürzen und anderen Stoffen kombiniert zu werden.

Joghurts und andere Frischedesserts haben einen triumphalen Aufstieg hinter sich. Ungewöhnliche Zutaten und sensorische Kombinationen sowie unkonventionelle Geschmacksrichtungen werden bei Produkten als Unterscheidungsmerkmal aber auch für den gehobenen Anspruch eingesetzt. 

Viele weltweite Dessertklassiker dienen dabei als Inspirationsquelle, wie etwa Topfentorten, Donutglasuren oder Cupcake-Toppings, die geschmacklich in der einen oder anderen Art in diverse Milchprodukte einfließen. Die sogenannten braunen Aromen, wie etwa Schokolade, Karamell, Toffee und Nougat, werden immer beliebter und finden sich in zahlreichen Produkten. Weltweit ist die Zunahme von Puddinggerichten mit den für sie typischen Dessertaromen zu beobachten (klassische Puddings, Brotpuddings und Crème Brûlée).

Dabei setzt eine bestimmte Geschmacksrichtung, nämlich gesalzener Karamell, derzeit einen neuen Trend in Europa. „Endlich,” ist man versucht zu sagen, da die süß-herzhafte Geschmackskombination in den USA schon seit mehreren Jahren zu den absoluten Favoriten zählt. So findet man gesalzene Karamellprodukte in Joghurts und anderen Frischedesserts.

Gemäß einer MINTEL-Studie basieren 65% aller dessert-inspirierten Produkte auf Schokolade. Der Rest verteilt sich auf Aromen wie Karamell, Tiramisu, Topfentorte, Fudge, Cookie, Meringue und Dulce de Leche.

Kaffee ist nicht nur ein Trend in der „Bulletproof Diet” (Quelle: www.nytimes.com/2014/12/14/style/the-cult-of-the-bulletproof-coffee-diet.html ), sondern auch ein zeitlos populäres Genussmittel in vielen asiatischen Ländern. Kaffeehäuser sind wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Kultur und der Kaffeegeschmack weckt bei Menschen viele Erinnerungen und ist daher in unterschiedlichsten Kombinationen äußerst beliebt. Ein völlig neuer Zugang ist dabei die Kombination von Wein und Kaffee, wie etwa die Geschmacksrichtung „Cabernet-Espresso”, die nach Asien jetzt auch den amerikanischen Markt erobert.

Hier einige andere Geschmacksklassiker, die bereits erfolgreich mit Milchprodukten kombiniert wurden:

  • Großbritannien: Ein Kompott mit Bananen- und Toffeegeschmack auf Joghurt
  • Brasilien: Eiscreme mit côco queimado („gebranntem Kokos”)
  • Deutschland: Ein Wiener-Apfeltorten-Joghurt
  • Polen: Ein Mandarinen-Topfentorten-Joghurt mit Biskuits
  • Kanada: Eiscreme mit schokolodenüberzogenen Kokosecken
  • Südkorea: Cappuccino-Joghurt mit Schokoladebällchen

Konsumenten werden bei Geschmackskombinationen und Aromen immer wagemutiger und experimentierfreudiger. Laut Innova sind die 10 trendigsten neuen Geschmackskombinationen für 2015:

  1. Weiße Schokolade, Zitrone & Mohn
  2. Meersalz und Karamell
  3. Schokolademousse und Zimt
  4. Milchschokolade, Cookies und Sahne
  5. Dunkle Schokolade, Kakaobohnen und Kardamom
  6. Zitrone, Ingwer, Schokolade und schwarzer Pfeffer
  7. Milchschokolade und Erdnussbutter
  8. Dunkle Schokolade, Orange und Mandarine
  9. Dunkle Schokolade und Earl Grey Tee
  10. Milchschokolade und Vanillecreme

Auch bei der Verbesserung der Konsistenz gibt es große Entwicklungen: Produkteinschlüsse wie zum Beispiel Marshmallows, Butterkekse, Biskuitstücke und Schokoladesplitter oder -bällchen werden immer beliebter.

Die sich ständig ändernden Vorlieben des menschlichen Gaumens werden auch weiterhin neue Geschmacksrichtungen und Texturen verlangen und uns damit viele Chancen bieten. 

Unser weltweites Netzwerk an R&D Spezialisten meistert jede Kundenanfrage und schafft es effiziente Lösungen anzubieten, die auch den Anforderungen der regionalen Märkte entsprechen. 

 

Der Natürliche Mehrwert.

  • Zucker.
  • Stärke.
  • Frucht.