Trends mit Biss: essbare Samen

Essbare Samen feiern ihr Comeback – erfahren Sie mehr über diesen Food Trend und die Gesundheitsfaktoren

Gesunde Fette, Eiweiße und Ballaststoffe sind zentrales Thema, wenn es um Ernährung geht – und diese 3-in-1 Kombination findet man selten vereint in einem Nahrungsmittel. Außer in Samen  - sie liefern alle drei! Wir sind wie immer den aktuellen Trends auf der Spur und legen unser Augenmerk in dieser Auflage auf Leinsamen, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne. Woher stammen sie, wie schmecken sie, was tragen sie zu unserem Wohlbefinden bei und welche Food Trends gibt es rund um diese schmackhaften Samen?

Leinsamen

Leinsamen sind kleine braune oder goldene Samen, die von der Leinpflanze stammen. Sie schmecken mild und leicht nussig und haben einen hohen Ballaststoffanteil. Am leichtesten zu verdauen sind die gemahlenen Leinsamen, die – so glaubt man – noch mehr Nährstoffe beinhalten, da ganze Samen manchmal unverdaut unseren Körper passieren.

3 sind nicht genug – daher präsentieren wir 4 positive Gesundheitsfaktoren von Leinsamen

  • Omega 3: Neben Meeresfrüchten sind Leinsamen die beste Quelle für Omega 3 Fettsäuren, die normalerweise sehr schwierig zu finden sind. 
  • Lösliche & unlösliche Ballaststoffe, die verdauungsfördernd sind.
  • Lignane beinhalten Phytoöstrogene und haben  eine antioxidantische Qualität. Flaxseed liefert 75 bis 800 Mal mehr Lignane als alle anderen pflanzlichen Nahrungsmittel.
  • Hoher Proteinanteil: Konsumenten profitieren von 20 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm Leinsamen.

Um Leinsamen in eine Mahlzeit zu integrieren, finden Foodies kreative Wege. Sie geben es zum Risotto, in ihr selbstgebackenes Brot – und natürlich ist auch das Hinzufügen zu verschiedenen Joghurtvarianten sehr beliebt.

Kürbiskerne

Kürbiskerne, auch „Pepitas“ genannt, sind flache, dunkelgrüne Samen, mit hohem Fettanteil. Die meisten sind mit einer gelblich-weißen Schale ummantelt. Die Kerne sind weicher und gut zu kauen mit einer leichten Süße und einem nussigen Geschmack. Die grünen Kerne haben zwar einen hohen Fettanteil (auf 100 Gramm Kürbiskerne kommen ca. 19 Gramm Fett) und einen recht niedrigen Ballaststoffanteil, aber gleichen das mehr als aus mit 10 Gramm Eiweiß und jeder Menge Mineralien.

Die Top 3 positiven Gesundheitsfaktoren von Kürbiskernen

  • Eine Handvoll Kürbiskerne enthalten fast die Hälfte des täglichen Magnesiumbedarfs.
  • Kürbiskerne sind eine tolle Zinkquelle, die wichtig für das Immunsystem, Zellwachstum und –teilung, Schlaf und die gute Laune ist.
  • Kürbiskernöl hat einen hohen Anteil an natürlichem Phytoöstrogen – Studien lassen vermuten, dass es für einen signifikanten Anstieg des HDL („das gute Cholesterin“) verantwortlich ist.

Foodies machen sich am liebsten ein Frühstückscrumble – frische Früchte & Kürbiskerne inklusive.

Sonnenblumenkerne

Die Sonnenblume stammt ursprünglich aus Nord- bzw. Mittelamerika (angebaut um 2.500 v. Chr.) – von dort hat die Blume, deren Blütenköpfe sich fast immer auf „Mittag“ ausrichten („Kompasspflanze“), ihren Siegeszug angetreten. Um 1550 kam sie mit Seefahrern nach Europa und wurde zunächst als Zierpflanze eingesetzt. Um 1700 wurden die Kerne für Backwaren oder geröstet eingesetzt. Sonnenblumenkerne sind zwischen 6 und 10 Milimeter lang und haben eine konische Form. Sie haben eine schwarze Ummantelung, die einen einzelnen grau-weißen essbaren Kern beinhaltet. Pro Sonnenblume gibt es mehrere 100 essbare Ölsamen.

Die Top 3 positiven Gesundheitsfaktoren von Sonnenblumenkernen

  • Mehrfach & einfach ungesättigte Fettsäuren, die auch helfen LDL („schlechtes“ Cholesterin) zu senken. 
  • Tolle Proteinquelle mit hochwertigen Aminosäuren wie etwa Tryptophan, das auch für Wachstum verantwortlich ist.
  • Top Vitamin E Quelle & Folsäure als wichtiger Faktor (100 Gramm decken ca. 37% des Tagesbedarfes).

Das bedeutet, dass eine Handvoll Sonnenblumenkerne pro Tag viele Vorteile für die Gesundheit hat und uns mit wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen, Antioxidantien und Eiweiß versorgt. Wir sehen, dass Sonnenblumenkerne in immer mehr Lebensmittelkategorien eingesetzt werden. Gesundheitsbewusste Konsumenten, schätzen den „Crunch-Effekt“ und greifen vor allem bei der Suche nach nussfreien Alternativen gerne auf Samen zurück. Die Zeiten, in denen essbare Samen nur in Nischen zu finden waren, sind vorbei: die Verwendung und die Anzahl der neuen Möglichkeiten für kreative Anwendungen im Lebensmittelbereich steigen an.

Unser hochqualifiziertes Expertenteam von AGRANA Fruit ist bestrebt, Ihnen die höchste Qualität an Samenprodukten zur Verfügung zu stellen. Um die besten Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen, legen wir einen besonderen Wert auf die Herkunft der Samen, ihre Qualität und mikrobiologischen Eigenschaften.

 

 

 

Der Natürliche Mehrwert.

  • Zucker.
  • Stärke.
  • Frucht.