Senga Sengana und ihre leckeren Schwestern.

Die eine Erdbeere gibt’s einfach nicht .

Erdbeeren gibt es in einer Vielzahl von Variationen – “die eine” Erdbeere gibt es nicht.

Die in Europa bekannten Erdbeer-Varietäten haben royale Wurzeln, sind sie doch zB durch Kreuzungen am Hof Ludwigs XIV. entstanden.  Während heute eine Fülle an Varianten existiert, kann man dennoch zwischen 2 Haupttypen unterscheiden:

Da wären einerseits die nordischen Erdbeersorten, wie Senga Sengana, El Santa oder Polka, um nur einige zu nennen.

  • Die Senga Sengana zeichnet sich durch ihre purpurrote Farbe aus. Sie sind eher robust, gut zu pflücken, säurearm, eignen sich gut zum Einfrieren und schmecken aromatisch.
  • El Santa – eine der begehrtesten unter den europäischen Erdbeeren. Sie hat feste Früchte mit einer guten Haltbarkeit und ein sehr starkes Erdbeeraroma mit festem Fruchtfleisch und glänzend roter Farbe, die sich durchzieht bis zum weißen Kern.
  • Die Polka erfreut mit dunkelroten Früchten, feinem Aroma und hohem Ertrag. Sie eignet sich übrigens optimal für die Bepflanzung von Balkonkästen.

Die oben genannten Sorten werden in Regionen wie Polen, Ukraine, Serbien bzw. einigen chinesischen Regionen angebaut. Sie wachsen zwischen März und Juni und werden deshalb sommerlichen Temperaturen bzw. viel Sonne ausgesetzt. Das sorgt für eine intensive Süße und Weichheit. Per Pflanze lassen sich zwischen 300-500g ernten, die rasch zu verarbeiten und wegen dem hohen Fruchtzuckergehalt am besten für Fruchtzubereitungen, Fruchtsoßen und Marmeladen geeignet sind.

Die mediterranen Sorten aus Marokko,  Ägypten, Spanien und Mexico haben passende exotische Namen wie Camarosa, Fortuna oder Camino Real.

  • Camarosa ist eine kalifornische Züchtung, die es seit Anfang der 90er Jahre gibt. Die Beeren sind groß mit mildem Geschmack und guter Transportfähigkeit.
  • Fortunas haben feste, aber saftige Früchte mit rotem Fruchtfleisch und glattem Äußeren. Die oft um die 22g wiegenden Früchte sind –dank der langen Blütenstängel, verhältnismäßig leicht zu ernten.
  • Die Camino Real hat eine ausgezeichnete Haltbarkeit, gute Resistenz gegen Ungeziefer und gibt saftig-süße aromatische Früchte.Sie wachsen zwischen November und Februar und sind damit weniger aggressiven Temperaturen ausgesetzt. Die Früchte sind größer und widerstandsfähiger und werfen einen Ertrag von bis zu 1,2 kg pro Pflanze ab.

Sie eignen sich gut für lange Transportwege und die industrielle Verarbeitung für Milchprodukte, Backwaren oder Eiscreme.

Es werden kontinuierlich neue Sorten entwickelt bzw. an neuen gearbeitet um Form, Konsistenz und Geschmack zu optimieren. Bei einer durchschnittlichen Durchlaufzeit von 7-10 Jahren, dauert es allerdings relativ lange bis sich eine neue Sorte findet und auch in die jeweilige Region integriert werden kann.

AGRANA Fruit beschäftigt sich intensiv mit Agrarwissenschaft, Anbaumethoden und der Verwendung von unterschiedlichen Varietäten. Unser globales Netzwerk an Beschaffungsexperten, sowie mehr als 1000 Hektar Felder ermöglichen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil bezüglich Frucht know-how und dem Einsatz der richtigen Frucht am richtigen Ort.

 

Der Natürliche Mehrwert.

  • Zucker.
  • Stärke.
  • Frucht.