Biodiversität

Biodiversität

AGRANA legt besonderen Wert auf den Schutz der Ökosysteme und der Artenvielfalt.

Wenngleich Biodiversität v.a. in AGRANAs vorgelagerter Lieferkette, in der Landwirtschaft, einen wichtigen Nachhaltigkeitsaspekt darstellt, bemüht sich AGRANA auch an ihren Produktionsstandorten um den Schutz lokaler Ökosysteme und den Erhalt der Biodiversität.

Biodiversität @ AGRANA

BIENEN-INITIATIVE

Die Erträge einer Vielzahl von Nutzpflanzen, besonders der Obstgewächse, sind stark von der Insektenbestäubung abhängig. Der Honigbiene, die neben Wind, Wasser, Vögeln, Hummeln und Wildbienen, zur Bestäubung beiträgt, kommt dabei besondere Bedeutung zu. Für AGRANA, als Veredler agrarischer Rohstoffe in den Segmenten Zucker, Stärke und Frucht, ist die langfristige quantitative und qualitative Verfügbarkeit landwirtschaftlicher Rohstoffe Grundvoraussetzung ihrer Geschäftstätigkeit. Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsaktivitäten startete AGRANA daher im Frühjahr 2016 ein Projekt zum Schutz von Honigbienen. Konkret wurden an allen österreichischen AGRANA-Produktionsstandorten und auch am Verwaltungssitz der AGRANA-Zentrale jeweils zehn Bienenstöcke platziert.

FLEDERMAUS-PROJEKT

Im Waldviertel wurde 2013 in Zusammenarbeit mit dem Land NÖ eine Initiative zum Schutz der lokalen Fledermaus-Population ins Leben gerufen. Fledermäuse gelten als gefährdet und sind bei uns in ca. 25 verschiedenen Arten heimisch. Rund 30 Landwirte, allesamt Zulieferer von Speisekartoffeln an die AGRANA Stärkefabrik in Gmünd, haben an ihren Wirtschaftsgebäuden Fledermausbretter als Sommerquartiere angebracht, weil Strukturen wie Hohlräume in alten Bäumen oder Einflugöffnungen in Gebäuden zunehmend verloren gehen. Durch die Bereitstellung der Bretter, kann dieser Tierart konkret geholfen werden und Bestandskontrollen zeigten bald erste Erfolge durch die zunehmende Besiedelung der Ersatzquartiere.

Vogelschutz - WATVÖGEL

An den Absetzbecken der 2006 stillgelegten AGRANA Zuckerfabrik in Hohenau an der March|Österreich, in einem von der „RAMSAR Convention on Wetlands“ definierten Gebiet mit hohem Biodiversitätswert, bietet AGRANA in Zusammenarbeit mit dem Verein AURING auf dem ehemaligen Werksgelände selten gewordene Rastplätze für Wasservögel, v.a. aber für Watvögel, an. Sie stellen seit vielen Jahren ein interessantes Exkursionsziel für Ornithologen dar.

STEINKAUZ-PROJEKT

Der Steinkauz gilt unter den Brutvögel in Österreich als vom Aussterben bedroht. Er benötigt für sein Überleben eine kleinräumig strukturierte Landschaft, wie Streuobstwiesen mit Höhlenbäumen in einem dörflichen Umfeld. Diese Strukturen sind typisch für das westliche Mostviertel. Daher wir versucht den Steinkauz dort durch das Anbringen von Brutröhren anzusiedeln. 2016 hat AGRANA mit ihrem im Mostviertel ansässigen Unternehmen AUSTRIA Juice eine Patenschaft für den Steinkauz übernommen. Die Anschaffung und Montage von Steinkauz-Brutröhren sowie deren Wartung und Evaluierung durch das regional aktive „Forum Natur und Artenschutz“ werden damit finanziell unterstützt.