Stärke

Vertragsanbau im Bereich Stärke

AGRANA verarbeitet in ihren Stärke- und Bioethanolwerken rund 2 Millionen Tonnen Getreide pro Jahr und trägt damit vor allem in ihren Hauptbeschaffungsmärkten in Österreich und Ungarn durch die Abnahme regionaler Überschüsse zu einer wesentlichen Entlastung der Märkte bei.

Die Beschaffung von Wachsmais, Bio-Mais, Bio-Wachsmais und zertifiziert GVO-freiem Mais sowie Nassmais erfolgt großteils über Vertragsanbau. Auch im Bereich Ethanolweizen und -triticale werden Teile des Bedarfs im Rahmen von Vertragsanbau gedeckt. In ihrer Kartoffelstärkefabrik in Gmünd|Niederösterreich werden Stärkekartoffeln ebenfalls im Rahmen von Vertragsanbau bezogen.

Nachhaltigkeitsnachweise Stärke

Umsetzung des Farm Sustainability Assessments der Sustainable Agriculture Initiative im Kartoffelanbau

Im Geschäftsjahr 2017|18 wurde die bisher freiwillige Beantwortung des FSA-Fragebogens zusätzlich für eine Auswahl an Vertragslieferanten verpflichtend. Im Segment Stärke nahmen entsprechend dem „SAI FSA Implementation Framework“  ausgewählte österreichische Vertragslieferanten von Kartoffeln bei der verpflichtenden FSA-Beantwortung und den externen Audits teil. Damit darf AGRANA Stärke nach SAI-Vorgaben für mehr als 75% aller (d.h. der Grundgesamtheit der) österreichischen Kartoffelvertragslieferanten für drei Jahre den FSA Gold- und Silber-Status ausloben. Alle österreichischen Kartoffel-Vertragsanbauer erfüllen somit die AGRANA-Mindestanforderungen, im Rahmen der Audits entdeckte Verbesserungspotenziale werden im Rahmen bestehender Schulungsprogramme adressiert.

Rohstoffbeschaffung für die Weizenstärke- & Bioathanolproduktion

Bei der Beschaffung von Rohstoffen für die Weizenstärke- und Bioethanolproduktion vertraut AGRANA seit Jahren auf nach dem International Sustainability and Carbon Certificate (ISCC) und dem Austrian Agricultural Certification Scheme (AACS) zertifizierte Rohstoffe. Sowohl ISCC als auch AACS werden im SAI-System mit Silber-Status bewertet.