Fussabdruck

Ökonomischer Fussabdruck

Im Bereich Nachhaltigkeit stand für AGRANA, als energieintensives Industrieunternehmen, viele Jahre der ökologische Aspekt der Geschäftstätigkeit im Fokus. Im Geschäftsjahr 2015|16 wurde erstmals auch der Wertschöpfungs- und Beschäftigungsbeitrag genauer untersucht.  

Basierend auf den Geschäftsdaten des Jahres 2014|15, in denen AGRANA in den Segmenten Zucker, Stärke und Frucht in 25 Ländern mit rund 8.700 Mitarbeitern weltweit rund 2,5 Mrd. € Umsatz erwirtschaftete, berechnete „Economica Institut für Wirtschaftsforschung“ die aus der Tätigkeit resultierenden Bruttowertschöpfungs- sowie Beschäftigungseffekte.

Auf einen Blick

Arbeitsplätze

International sichert AGRANA rund 40.000 Arbeitsplätze. 8.726 davon in Österreich.

Bruttowertschöpfung

International knapp 1,5 Mrd. €. Rund ein Drittel (580,8 Mio.€) wird in Österreich erwirtschaftet

SEGMENTE

58 % der gesamten Bruttowertschöpfung werden im Segment Frucht erwirtschaftet.

Investitionen

Durch Investitionen löst die AGRANA-Gruppe weltweit weitere 172 Mio. € Gesamt-Bruttowertschöpfung aus und sichert 4.622 Arbeitsplätze.

Bruttowertschöpfung

Bruttowertschöpfung

AGRANA-Konzern

Die AGRANA-Gruppe ist ein Global-Player und von internationaler Relevanz. 510,6 Mio. €  wurden im Geschäftsjahr 2014|15 durch den laufenden Betrieb, direkt in der AGRANA-Gruppe, an Bruttowertschöpfung generiert.

Der gesamte Bruttowertschöpfungsbeitrag der AGRANAGruppe, der sich aus direkten, indirekten und induzierten Effekten zusammensetzt, beträgt knapp 1,5 Mrd. €. Dieser Wert entspricht vergleichsweise rund 0,5 % des österreichischen BIPs.

Mit 860,2 Mio. € Bruttowertschöpfung geht der größte Beitrag (58 %) vom Segment Frucht aus, gefolgt von Stärke mit 333,1 Mio. € (22 %) und Zucker mit 292,0 Mio. € (20 %).

Auch den größten volkswirtschaftlichen „Hebel“, ausgedrückt im Multiplikator, findet man im Segment Frucht mit einem Multiplikator von 3,03.

AGRANA In Österreich

Besonders große Bedeutung kommt AGRANA in Österreich zu. Die nationale Analyse zeigt, dass österreichweit 580,8 Mio. € an Wertschöpfung unmittelbar oder mittelbar durch AGRANA generiert werden.

Mehr als ein Drittel der gesamten Wertschöpfung wird folglich in Österreich wirksam. Jeder 500. in Österreich erwirtschaftete Euro ist auf AGRANA zurückzuführen. Die größten Effekte stammen dabei aus dem Segment Stärke (278,7 Mio. €), gefolgt von Frucht (165,4 Mio. €) und Zucker (136,7 Mio. €). Beachtlich sind die Multiplikatoren im Segment Zucker (2,34) und Stärke (2,28) – in diesen Segmenten wird mit jedem erwirtschafteten Euro mehr als ein weiterer Euro in anderen Sektoren an Wertschöpfung ausgelöst.

Investitionseffekte

Investitionseffekte

Neben den Effekten aus dem laufenden Betrieb entsteht durch die Investitionstätigkeit der AGRANA-Gruppe zusätzliche Bruttowertschöpfung.

Weltweit lösten die Gesamtinvestitionen im Geschäftsjahr 2014/15 in Höhe von rund 90 Mio. € einen Gesamt-Bruttowertschöpfungseffekt von mehr als 171,5 Mio. € aus. Der dadurch generierte Beschäftigungseffekt beträgt insgesamt 4.622 Arbeitsplätze.

Nach Segmenten betrachtet führen die 43 Mio. €, die im Segment Frucht investiert wurden, zum größten gesamtwirtschaftlichen Beitrag von 84,3 Mio. €. Im Segment Zucker führen 34,5 Mio. € zu einem totalen Wertschöpfungseffekt von 61,9 Mio. €. Die 13,7 Mio. €, die im Segment Stärke aufgewendet wurden, resultieren in 25,4 Mio. € Wertschöpfung. Ausgedrückt in Arbeitsplätzen entspricht dies 2.968 Jobs im Bereich Frucht, 1.411 bei Zucker und 243 im Segment Stärke.

 

Bruttobeschäftigungseffekte

Bruttobeschäftigungseffekte

AGRANA-Konzern

AGRANA stand im Geschäftsjahr 2014|15 für 8.708 direkte Arbeitsplätze. Durch die Verflechtung mit Vorleistungen und durch Einkommenseffekte werden rund 31.000 weitere Arbeitsplätze abgesichert.

Mehr als die Hälfte des Gesamteffekts in Höhe von 39.678 Arbeitsplätzen ist mit 21.827 Arbeitsplätzen dem Segment Frucht zuzuschreiben, gefolgt von Zucker mit 12.834 und Stärke mit 5.017 Arbeitsplätzen. Aufgrund der vielen Vorleistungen aus beschäftigungsintensiven Bereichen, wie z.B. der Landwirtschaft, sind die Beschäftigungsmultiplikatoren der AGRANA-Gruppe sehr hoch und liegen in einer Bandbreite von 3,95 für das Segment Frucht bis 5,81 für das Segment Stärke. Das bedeutet, dass mit einem Arbeitsplatz bei AGRANA bis zu fünf weitere Arbeitsplätze weltweit geschaffen werden.

AGRANA in Österreich

Allein in Österreich kommt man bei 2.138 direkten AGRANA Arbeitsplätzen, auf einen Gesamteffekt von 8.726 Arbeitsplätzen. Damit hängt jeder 470. Arbeitsplatz in Österreich unmittelbar oder mittelbar von AGRANA ab.

Definitionen

Definitionen

Bruttowertschöpfung (BWS)

Als Kennzahl der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung definiert sich diese als Gesamtwert der im Produktionsprozess erzeugten Waren und Dienstleistungen (Bruttoproduktionswert) abzüglich dem Wert der im Produktionsprozess verbrauchten, verarbeiteten oder umgewandelten Waren und Dienstleistungen (Vorleistungen). Anders ausgedrückt bemisst die Bruttowertschöpfung jenen Betrag, der für die Entlohnung der Produktionsfaktoren Arbeit (Löhne und Gehälter) und Kapital (Gewinn, Fremdkapitalzinsen und Abschreibungen) zur Verfügung stehen.

Direkte Effekte

Umfassen jenen Wert an Bruttowertschöpfung oder Beschäftigung, der direkt im betrachteten Unternehmen erwirtschaftet oder an Beschäftigung generiert wird.

Indirekte Effekte

Entstehen durch Vorleistungsverflechtungen des betrachteten Unternehmens in anderen Sektoren (z.B. Beschaffung von Maschinen, Dünger etc. für Agrarprodukte).

Induzierte Effekte

Die im direkten und indirekten Effekt geschaffenen bzw. abgesicherten Arbeitsplätze generieren Einkommen, die von den Beschäftigten wieder (vor allem zu Konsumzwecken) ausgegeben werden. Dies regt die Endnachfrage in den entsprechenden Sektoren (insbes. im Einzelhandel) an.

multiplikator

Der Multiplikator stellt dar, um wie viel der totale Effekt den ursprünglichen, direkten Effekt übersteigt. Berechnet wird der Multiplikator als Quotient aus Gesamtwert durch den direkt von AGRANA erwirtschafteten Wert.