Fussabdruck

Ökonomischer Fussabdruck

Im Bereich Nachhaltigkeit stand für AGRANA, als energieintensives Industrieunternehmen, viele Jahre der ökologische Aspekt der Geschäftstätigkeit im Fokus. Im Geschäftsjahr 2015|16 wurde erstmals auch der Wertschöpfungs- und Beschäftigungsbeitrag genauer untersucht.  

Basierend auf den Geschäftsdaten des Jahres 2017|18, in denen AGRANA in den Segmenten Frucht, Stärke und Zucker in 26 Ländern mit rund 9.400 Mitarbeitern weltweit rund 2,6 Mrd. € Umsatz erwirtschaftete, berechnete „Economica Institut für Wirtschaftsforschung“ die aus der Tätigkeit resultierenden Bruttowertschöpfungs- sowie Beschäftigungseffekte.

Auf einen Blick

Arbeitsplätze

International sichert AGRANA rund 40.000 Arbeitsplätze. 8.721 davon in Österreich.

Bruttowertschöpfung

International knapp 1,7 Mrd. €. Über 40% (743,4 Mio.€) wird in Österreich erwirtschaftet

SEGMENTE

48 % der gesamten Bruttowertschöpfung werden im Segment Frucht erwirtschaftet.

Investitionen

Durch Investitionen löst die AGRANA-Gruppe weltweit weitere 290,7 Mio. € Gesamt-Bruttowertschöpfung aus und sichert 8.296 Arbeitsplätze.

Bruttowertschöpfung

Bruttowertschöpfung

AGRANA-Konzern

Die AGRANA-Gruppe ist ein Global-Player und von internationaler Relevanz. 644,1 Mio. €  wurden im Geschäftsjahr 2017|18 durch den laufenden Betrieb, direkt in der AGRANA-Gruppe, an Bruttowertschöpfung generiert.

Der gesamte Bruttowertschöpfungsbeitrag der AGRANAGruppe, der sich aus direkten, indirekten und induzierten Effekten zusammensetzt, beträgt knapp 1,7 Mrd. €. Dieser Wert entspricht vergleichsweise rund 0,5 % des österreichischen BIPs.

Mit 831,8 Mio. € Bruttowertschöpfung geht der größte Beitrag (48 %) vom Segment Frucht aus, gefolgt von Stärke mit 514,3 Mio. € (30 %) und Zucker mit 376,5 Mio. € (22 %).

Auch den größten volkswirtschaftlichen „Hebel“, ausgedrückt im Multiplikator, findet man im Segment Frucht mit einem Multiplikator von 2,8.

AGRANA In Österreich

Besonders große Bedeutung kommt AGRANA in Österreich zu. Die nationale Analyse zeigt, dass österreichweit 743,4 Mio. € an Wertschöpfung unmittelbar oder mittelbar durch AGRANA generiert werden.

Mehr als 40% der gesamten Wertschöpfung wird folglich in Österreich wirksam. Jeder 434. in Österreich erwirtschaftete Euro ist auf AGRANA zurückzuführen. Die größten Effekte stammen dabei aus dem Segment Stärke (403,9 Mio. €), gefolgt von Zucker (175,7 Mio. €) und Frucht (163,8 Mio. €). Beachtlich sind die Multiplikatoren im Segment Zucker (2,14) und Stärke (2,06) – in diesen Segmenten wird mit jedem erwirtschafteten Euro mehr als ein weiterer Euro in anderen Sektoren an Wertschöpfung ausgelöst.

Investitionseffekte

Investitionseffekte

Neben den Effekten aus dem laufenden Betrieb entsteht durch die Investitionstätigkeit der AGRANA-Gruppe zusätzliche Bruttowertschöpfung.

Weltweit lösten die Gesamtinvestitionen im Geschäftsjahr 2017/18 in Höhe von rund 141 Mio. € einen Gesamt-Bruttowertschöpfungseffekt von mehr als 290,7 Mio. € aus. Der dadurch generierte Beschäftigungseffekt beträgt insgesamt 8.296 Arbeitsplätze.

Nach Segmenten betrachtet führen die 49 Mio. €, die im Segment Frucht investiert wurden, zum größten gesamtwirtschaftlichen Beitrag von 118,9 Mio. €. Im Segment Zucker führen 32 Mio. € zu einem totalen Wertschöpfungseffekt von 60,3 Mio. €. Die 59,4 Mio. €, die im Segment Stärke aufgewendet wurden, resultieren in 111,5 Mio. € Wertschöpfung. Ausgedrückt in Arbeitsplätzen entspricht dies 6.407 Jobs im Bereich Frucht, 960 im Segment Stärke und 929 im Segment Zucker.

 

Bruttobeschäftigungseffekte

Bruttobeschäftigungseffekte

AGRANA-Konzern

AGRANA stand im Geschäftsjahr 2017|18 für 8.730 direkte Arbeitsplätze. Durch die Verflechtung mit Vorleistungen und durch Einkommenseffekte werden rund 31.000 weitere Arbeitsplätze abgesichert.

Mehr als die Hälfte des Gesamteffekts in Höhe von 39.506 Arbeitsplätzen ist mit 21.651 Arbeitsplätzen dem Segment Frucht zuzuschreiben, gefolgt von Zucker mit 11.345 und Stärke mit 6.510 Arbeitsplätzen. Aufgrund der vielen Vorleistungen aus beschäftigungsintensiven Bereichen, wie z.B. der Landwirtschaft, sind die Beschäftigungsmultiplikatoren der AGRANA-Gruppe sehr hoch und liegen in einer Bandbreite von 4,53 für das Segment Frucht bis 6,62 für das Segment Stärke. Das bedeutet, dass mit einem Arbeitsplatz bei AGRANA bis zu fünf weitere Arbeitsplätze weltweit geschaffen werden.

AGRANA in Österreich

Allein in Österreich kommt man bei 2.251 direkten AGRANA Arbeitsplätzen, auf einen Gesamteffekt von 8.781 Arbeitsplätzen. Damit hängt jeder 500. Arbeitsplatz in Österreich unmittelbar oder mittelbar von AGRANA ab.

Definitionen

Definitionen

Bruttowertschöpfung (BWS)

Als Kennzahl der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung definiert sich diese als Gesamtwert der im Produktionsprozess erzeugten Waren und Dienstleistungen (Bruttoproduktionswert) abzüglich dem Wert der im Produktionsprozess verbrauchten, verarbeiteten oder umgewandelten Waren und Dienstleistungen (Vorleistungen). Anders ausgedrückt bemisst die Bruttowertschöpfung jenen Betrag, der für die Entlohnung der Produktionsfaktoren Arbeit (Löhne und Gehälter) und Kapital (Gewinn, Fremdkapitalzinsen und Abschreibungen) zur Verfügung stehen.

Direkte Effekte

Umfassen jenen Wert an Bruttowertschöpfung oder Beschäftigung, der direkt im betrachteten Unternehmen erwirtschaftet oder an Beschäftigung generiert wird.

Indirekte Effekte

Entstehen durch Vorleistungsverflechtungen des betrachteten Unternehmens in anderen Sektoren (z.B. Beschaffung von Maschinen, Dünger etc. für Agrarprodukte).

Induzierte Effekte

Die im direkten und indirekten Effekt geschaffenen bzw. abgesicherten Arbeitsplätze generieren Einkommen, die von den Beschäftigten wieder (vor allem zu Konsumzwecken) ausgegeben werden. Dies regt die Endnachfrage in den entsprechenden Sektoren (insbes. im Einzelhandel) an.

multiplikator

Der Multiplikator stellt dar, um wie viel der totale Effekt den ursprünglichen, direkten Effekt übersteigt. Berechnet wird der Multiplikator als Quotient aus Gesamtwert durch den direkt von AGRANA erwirtschafteten Wert.