AGRANA – Vorläufige Geschäftsjahresergebnisse 2006|07 Ad-Hoc

Der internationale Zucker-, Stärke- und Frucht-Konzern AGRANA erzielte im Geschäftsjahr 2006|07 nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzwachstum von 28 % auf 1.915,8 (2005|06: 1.499,6) mEUR.

Datum: 07.05.2007

Der internationale Zucker-, Stärke- und Frucht-Konzern AGRANA erzielte im Geschäftsjahr 2006|07 nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzwachstum von 28 % auf 1.915,8 (2005|06: 1.499,6) mEUR.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 41 % auf 105,8 mEUR, nach 75,0 mEUR im Jahr 2005|06.

Der Konzernjahresüberschuss konnte trotz höherer Steueraufwendungen um 10 % auf 71,1 mEUR gesteigert werden (2005|06: 64,7 mEUR).

Zum Geschäftsjahresende per 28. Februar 2007 weist AGRANA folgende vorläufige Kennzahlen aus:

 

 

2006|07
in mEUR

2005|06
in mEUR

+/-
in %

Umsatz

1.915,8

1.499,6

+ 28

Operatives Ergebnis

107,0

99,5

+ 8

Ergebnis aus Sondereinflüssen|
Restrukturierungsergebnis

-1,2

-24,5

 

Ergebnis der Betriebstätigkeit

105,8

75,0

+ 41

Ergebnis vor Ertragsteuern

93,5

71,7

+ 30

Konzernjahresüberschuss
- davon Aktionäre der
AGRANA Beteiligungs-AG

- davon Minderheitenanteile

71,1

68,9

2,2

64,7

62,7

2,0

+ 10

Ergebnis pro Aktie (in EUR)

4,85

4,42

+ 10

Ausschlaggebend für die erfreuliche Umsatzentwicklung war das starke organische Wachstum in den Segmenten Stärke und Frucht, wobei Frucht erstmals zum stärksten Umsatzträger wurde.

Darüber hinaus trug die Geschäftsjahresanpassung der Fruchtgesellschaften vom Kalenderjahr auf das AGRANA-Geschäftsjahr mit der Einbeziehung von zwei zusätzlichen Monaten zum Umsatzanstieg bei.

Weitere Effekte kamen aus der Vollkonsolidierung der ehemaligen Atys-Gruppe, welche im Vorjahr nur mit neun Monaten enthalten war und die erstmalige Einbeziehung des deutschen Fruchtzubereitungsgeschäftes, der früheren DSF.

Damit entfallen rund 48 % des Umsatzes auf Frucht, 41 % auf Zucker und 11 % auf Stärke.

Das Operative Ergebnis erhöhte sich trotz der Belastungen aus der EU-Zuckermarktordnungsreform und der gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten um 8 % auf 107,0 (Vorjahr 99,5) mEUR.

Infolge der Anlaufkosten aus der Errichtung der AGRANA Bioethanolanlage in Pischelsdorf|Österreich resultierte ein Ergebnis aus Sondereinflüssen in Höhe von minus 1,2 mEUR, was zu einem Ergebnis der Betriebstätigkeit von 105,8 (Vorjahr 75,0) mEUR führte.

Nach Ertragsteuern in Höhe von 23,9 % (Vorjahr 9,8 %) erreichte der Konzernjahresüberschuss 71,1 mEUR und lag damit um 10 % über dem Vorjahreswert von 64,7 mEUR.

Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2006|07 werden am 21. Mai 2007 veröffentlicht.

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