Ungarn wird 50% der Zuckerquote an den Restrukturierungsfonds zurückgeben Ad-Hoc

AGRANA konzentriert die ungarische Zuckerproduktion auf einen Standort

Datum: 20.11.2007

AGRANA konzentriert die ungarische Zuckerproduktion auf einen Standort

Im Zuge der jüngsten Abänderung der EU-Zuckermarktreform finden derzeit in Ungarn Gespräche zwischen Rübenbauern, dem Landwirtschaftsministerium und der Industrie statt mit dem Ziel, 50% der ungarischen Zuckerquote an den Restrukturierungsfonds zurück zu geben. Durch diese Maßnahme und die damit verbundenen Kompensationszahlungen an die Landwirte soll die Rübenversorgung für die verbleibende ungarische Quote gesichert werden.

Dies würde eine anteilige Kürzung der Zuckerquote, sowohl bei der Nordzucker-Beteiligung Mátra Cukor Zrt., als auch bei der ungarischen AGRANA-Beteiligung Magyar Cukor Zrt. zur Folge haben. Da die dann verbleibende Menge für AGRANA zur wirtschaftlichen Auslastung von zwei Werken nicht mehr ausreicht, beabsichtigt AGRANA – unter Vorbehalt der Gremienbeschlüsse – die Zuckergewinnung in Ungarn am Standort Kaposvár zu konzentrieren, um eine möglichst effiziente Produktion zu sichern.

Für die von der Restrukturierung am zweiten Magyar Cukor Produktionsstandort, Petöhaza, betroffenen rund 140 Mitarbeiter wird ein Sozialplan ausgearbeitet.

 

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