Eine Initiative von AGRANA in Kooperation mit dem BMLUK und der ARGE Bäuerinnen in der LKÖ
Im „Internationalen Jahr der Bäuerin 2026“ setzt AGRANA in Kooperation mit dem BMLUK und der ARGE Bäuerinnen in der LKÖ ein kraftvolles Zeichen: Mit AGRASTAR, dem Preis für starke Frauen im ländlichen Raum, machen wir das Engagement, die Innovationskraft und den Mut von Frauen sichtbar. Sie engagieren sich in ihren Betrieben und Regionen, übernehmen Verantwortung, schaffen Neues und inspirieren andere mit ihrem Einsatz. Doch viel zu oft bleibt dieses Engagement der Öffentlichkeit verborgen.
AGRASTAR holt diese Frauen vor den Vorhang und zeichnet jene Initiativen und Projekte aus, die mit Ideenreichtum, Wissen und Tatkraft verändern, wie am Land gelebt, gearbeitet und gedacht wird. Für eine vielfältigere, chancenreiche Zukunft – ganz nach dem Motto: „Wo Frauen wirken, wächst Zukunft.“
Der Preis wird in den Kategorien „Innovation“, „Bildung“ und „Direktvermarktung“ vergeben. Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2026 im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung in Wien statt. Die Gewinnerinnen erhalten Gutscheine für Weiterbildung und Coaching und werden im Rahmen einer Medienkooperation in der Kronen Zeitung präsentiert.
„AGRANA steht für die Verarbeitung natürlicher Rohstoffe und nachhaltige Wertschöpfung im ländlichen Raum. Mit der Initiative AGRASTAR für Frauen, die genau dort neue Wege gehen, knüpft AGRANA konsequent an diese Identität an und legt ein gesellschaftliches Bekenntnis ab zur Wertschätzung für weibliche Gestaltungsleistung, zur Zukunft des ländlichen Raums und der essenziellen Rolle von Frauen im Rahmen von nachhaltiger Entwicklung.“ - CEO Stephan Büttner, AGRANA-Beteilgungs-AG
Die Kategorien
Innovation
Neue Wege. Neue Ideen. Neues Denken am Land.
Diese Kategorie zeichnet Frauen und Initiativen aus, die mit unternehmerischem Mut, Kreativität und Nachhaltigkeit neue Perspektiven für das Leben und Wirtschaften im ländlichen Raum eröffnen.
Gesucht werden kreative Lösungen, neue Produkte, nachhaltige Geschäftsmodelle oder Kooperationsformen, die Zukunft und Tradition verbinden.
Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln – durch neue Produkte, Dienstleistungen, Kooperationen oder Organisationsformen.
Bewertet werden Aspekte wie technologische, soziale oder strukturelle Kreativität, Praxisrelevanz und Vorbildwirkung, Nachhaltigkeit sowie regionale und/oder überregionale Wertschöpfungseffekte.
Beispiele für mögliche Einreichungen:
- Entwicklung einer digitalen Plattform für Hofgemeinschaften, um Ressourcen, Maschinen oder Arbeitszeit zu teilen
- Aufbau eines gemeinschaftlich betriebenen Energieprojekts mit landwirtschaftlicher Beteiligung (z. B. Biogas aus Reststoffen)
- Einführung eines innovativen Tourismus-Konzepts, das Landwirtschaft, Handwerk und Kultur verbindet
- Erstellung eines nachhaltigen Boden- oder Wasser-Management-Systems durch einen Betrieb oder eine Kooperative
- Pilotprojekte, die moderne Technologien wie Precision Farming, Smart Agri oder Kreislaufwirtschaft praktikabel machen
Bildung
Wissen teilen. Menschen befähigen. Bewusstsein schaffen.
Diese Kategorie würdigt Frauen, die mit ihren Initiativen Lernen, Weiterentwicklung und Bewusstseinsbildung im und über den ländlichen Raum fördern.
In dieser Kategorie geht es aber auch darum, Verständnis und Bewusstsein für eine nachhaltige (Lebensmittel)produktion sowie nachhaltiges Wirtschaften für breite Gruppen der Gesellschaft zu schaffen, die üblicherweise wenig bis keinen Einblick in den bäuerlichen Bereich haben.
Bildung wird dabei breit verstanden – vom Fachwissen für nachhaltiges Wirtschaften bis hin zu Projekten, die soziale oder kulturelle Kompetenzen stärken.
Bewertet werden Aspekte wie Zielgruppenorientierung, Innovativität der Methode bzw. innovative Vermittlungsformate, Kooperationen und nachhaltige Wirkung.
Beispiele für mögliche Einreichungen:
- Ein Mentoring-Programm für Jungbäuerinnen und Gründerinnen, um Know-how und Netzwerke aufzubauen
- Eine regionale Bildungsinitiative zur klimaneutralen bzw. nachhaltigen Bewirtschaftung
- Projekte zur beruflichen Weiterbildung für Frauen in handwerklichen oder technologischen Bereichen
- Workshops oder Lehrpfade zu Ernährung, Biodiversität oder Kreislaufwirtschaft für Kinder und Familien
- Gründung eines ländlichen Bildungsvereins, der Weiterbildung und Kulturarbeit miteinander verbindet
Direktvermarktung
Regional denken. Authentisch handeln. Erfolgreich vermarkten.
Diese Kategorie zeichnet Frauen aus, die die Kraft der Region in marktfähige Produkte und Marken übersetzen sowie mit Leidenschaft und Unternehmergeist regionale Produkte erfolgreich am Markt positionieren - sei es allein oder in Kooperation mit anderen Betrieben, Initiativen oder Gemeinden.
Im Mittelpunkt stehen unternehmerisches Geschick, glaubwürdige Kommunikation und die Fähigkeit, aus lokalen Ressourcen eine wirtschaftliche und kreative Erfolgsgeschichte zu machen.
Bewertet werden Aspekte wie regionale Verwurzelung, Unverwechselbarkeit des Angebots, Produktqualität, neue Ideen bzw. Kooperationen (z. B. mit Gastronomie, Handel oder Tourismus), Authentizität der Vermarktungskonzepte und wirtschaftliche Tragfähigkeit.
Beispiele für mögliche Einreichungen:
- Aufbau eines regionalen Online-Marktplatzes für bäuerliche Produkte
- Entwicklung einer neuen Produktlinie, z. B. fermentierte Getränke aus regionalen Früchten oder traditionelles Brot mit modernen Zutaten
- Kooperation zwischen mehreren Betrieben, um eine gemeinsame Marke zu schaffen (z. B. „vom Feld der Region XY“)
- Einrichtung eines Erlebnisbauernhofs oder Hofladens mit Kultur oder Bildungsangebot
- Kreative Vermarktung von Nebenprodukten, z. B. Snacks aus Überschüssen
Teilnahme und Einreichung
Eingeladen sind Frauen, von Frauen geführte bäuerliche Betriebe, Initiativen und Kooperationen, die in Österreich aktiv sind.
In jeder Kategorie können sowohl eigene Projekte als auch gemeinschaftliche Initiativen eingereicht werden – etwa mit
- Unternehmen
- Gemeinden oder Gebietskörperschaften
- Vereinen
- Bildungseinrichtungen oder regionalen Organisationen
Einreichungen können von den Initiatorinnen selbst oder von Dritten vorgeschlagen werden. Mehrfacheinreichungen (in mehreren Kategorien) sind möglich, sofern thematisch begründet.
Einreichung
Einreichungen bis spätestens 11. September 2026 per Mail an corporate.communications@agrana.com möglich.
Erforderlich sind:
- Kurze Projektbeschreibung (max. 3 A4-Seiten)
- Angaben zur Initiatorin / Organisation
- Foto und ggf. Videomaterial
- Kurze Darstellung der Motivation und Wirkung
Wichtige Termine
- Einreichfrist: 11. September 2026
- Preisverleihung: 7. Oktober 2026
Jury
Die Jury setzt sich aus unabhängigen Expert:innen des BMLUK, der LKÖ und der Wirtschaft zusammen.
Was der Award bietet
- Sichtbarkeit und Anerkennung – eine Bühne für Frauen und ihre Leistungen
- Vernetzung – Austausch mit Entscheidungsträger:innen, Partnerinstitutionen und Medien
- Weiterentwicklung der Initiativen – durch öffentliche Wahrnehmung, neue Kooperationen, Medienporträts
- Gutscheine zur persönlichen Weiterentwicklung und Professionalisierung
Rückfragen und weitere Informationen unter/bei corporate.communications@agrana.com