17 Sep 2010
3 Min. Lesezeit

AGRANA startet Herbstkampagnen 2010

ZuckerrübenkampagnenAGRANA startete am 17. September in den Zuckerfabriken Tulln|Niederösterreich und Hrusovany|Tschechien ihre Zuckerrübenkampagne 2010. Zuckerrübenkampagnen AGRANA startete am 17....

ZuckerrübenkampagnenAGRANA startete am 17. September in den Zuckerfabriken Tulln|Niederösterreich und Hrusovany|Tschechien ihre Zuckerrübenkampagne 2010.

Zuckerrübenkampagnen
AGRANA startete am 17. September in den Zuckerfabriken Tulln|Niederösterreich und Hrusovany|Tschechien ihre Zuckerrübenkampagne 2010. Die AGRANA-Zuckerfabriken in Kaposvár|Ungarn und Sered|Slowakei haben bereits am 13. bzw. 14. September mit der Verarbeitung begonnen. In der Fabrik in Leopoldsdorf|Niederösterreich wird die Kampagne am 24. September anlaufen. Die AGRANA-Werke in Opava|Tschechien sowie Roman|Rumänien nehmen am 27. bzw. 29. September die Rübenverarbeitung auf.

Aufgrund der Witterungs- und Vegetationsbedingungen sind in allen Ländern mittlere bis gute Rübenerträge pro Hektar zu erwarten. Überdurchschnittliche Niederschlagsmengen drücken allerdings die Zuckergehalte auf ein vergleichsweise niedriges Niveau gegenüber dem langjährigen Durchschnitt und erschweren die Rodung. Die Fläche für die Bio-Rübenproduktion wurde für die aktuelle Kampagne auf 750 Hektar erhöht und damit seit dem Start der Bio-Zuckerproduktion im Jahr 2008 mehr als verdoppelt.

Im Zuge der Zuckerrübenkampagne 2010|2011 sollen in allen sieben AGRANA-Rübenzuckerfabriken in Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn und Rumänien aus insgesamt rund 5,2 Mio. Tonnen Rüben (Vorjahr: 5,1 Mio. Tonnen) rund 772.000 Tonnen Zucker (Vorjahr: 747.000 Tonnen) produziert werden.

Kartoffelkampagne
Im Werk Gmünd werden bereits seit 30. August 2010 Stärkeindustriekartoffeln verarbeitet. Insgesamt wurden 206.500 Tonnen kontrahiert, wobei diese Menge aufgrund der gegenwärtigen Ernteeinschätzungen witterungsbedingt voraussichtlich nur zu 85% erreicht wird (Verarbeitungsmenge Vorjahr: 187.400 Tonnen). Bei einem Stärkegehalt von rund
18 % der Kartoffeln ist mit einer Stärkemenge von rund 37.000 Tonnen zu rechnen.

Die Verarbeitung von Speiseindustrie- bzw. Bio-Speiseindustriekartoffeln zu Kartoffelpüreeflocken wurde schon am 16. August 2010 begonnen. AGRANA geht von einer Kartoffelmenge von rund 28.000 Tonnen mit einem Bio-Anteil von rund 22% (Vorjahr: 25.000 Tonnen) aus.

Nassmaiskampagne
Das Werk Aschach setzt seit 5. September bis voraussichtlich Ende November rund 100.000 Tonnen (Vorjahr: 100.000 Tonnen) erntefrischen Nassmais ein, danach wird wieder auf Trockenmais als Rohstoff zurückgegriffen. Bei Hungrana in Ungarn wurde die Verarbeitung von Nassmais ebenfalls Anfang September gestartet, wobei in den nächsten drei Monaten  etwa 180.000 Tonnen Nassmais (Vorjahr: 186.000) in die Produktion fließen werden. In der Ethanolanlage Pischelsdorf wird von Mitte September bis Ende Oktober neben Weizen ebenfalls Nassmais als Rohstoff verwendet.

Apfelkampagne
In den europäischen Hauptanbaugebieten für Pressäpfel in Ungarn, Polen und Österreich  nahm AGRANA die Kampagne Mitte September auf.

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